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Sabrina Milazzo

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charaktervorstellung

Aus Asche & Nacht: X

Darf ich vorstellen: X! 😁
X heißt natürlich nicht wirklich so. Im Klappentext wird er nur als, der “unheimliche Fremde mit den aschgrauen Augen” bezeichnet und auch Noelle hat lange keinen Namen für ihn, deshalb erst mal: “Hallo X! Wer zum Henker bist du und warum gehst du meiner Protagonistin auf die Nerven?”

X taucht immer wieder in Noelles Träumen auf. Meist wird sie von einem Albtraumszenario ins nächste geschleudert, aus denen es kein Entkommen gibt, BIS sie seinem Ascheblick begegnet. Der zieht sie regelrecht an, sodass es Noelle kaum möglich ist, ihm zu entkommen. Nach jeder Begegnung, mit dem seltsamen X, schreckt Noelle zwar aus ihren Träumen auf, doch zurückbleibt ein stechender Schmerz und unheimliche Erschöpfung.

Mehr gibts erst mal nicht über ihn zu sagen, weil Noelle selbst nichts über ihn weiß, außer dass er wie ein Schatten an ihr klebt und regelrecht besessen von ihr zu sein scheint. Was ich euch schon mal verraten kann: Er ist einer meiner Lieblingscharaktere und es lohnt sich, mehr über ihn herauszufinden.


»Weglaufen ist zwecklos«, flüstert er, wobei jede Silbe seiner Worte mein Herz beschwert.
Ich fühle, wie die Kraft aus mir herausfließt. Die Energie, die mich auf den Beinen hält. Lebenskraft. Wie Asche, die der Wind davonträgt.
Beinahe lache ich auf, so wunderbar und unangebracht poetisch ist das Schicksal manchmal. Seine Ascheaugen, eine Illusion, aus Nacht entsprungen, sind dafür verantwortlich, dass meine Unbeschwertheit, mein ganzes Leben überhaupt erst in Flammen aufgegangen ist.
Doch all das kümmert mich nun nicht mehr, denn wenn der Schmerz erst abebbt, ist Loslassen plötzlich so leicht, unbeschwert, friedvoll.

Aus Asche & Nacht – Sabrina Milazzo

Aus Asche & Nacht: Nate Winston

Heute lernt ihr Nate Winston kennen. 💕 Ich könnte euch so viel über Nate erzählen, allerdings würde ich dann einige Dinge vorweg nehmen, die ihr lieber erst beim Lesen herausfinden sollt. Deshalb nur so viel: Nate übt einen sehr … äh … ungewöhnlichen Beruf aus und ist ziemlich von sich und seinem Können überzeugt. Nicht was ihr gleich wieder denkt!

Er ist fünfundzwanzig Jahre alt, extrem pflichtbewusst und eigentlich immer mit Hemd und Krawatte anzutreffen. Außerdem lebt er alleine, was ihm mehr als recht ist. Nate ist kein allzu großer Menschenfreund, weil die seiner Meinung nach oft einfach nur “eine große Klappe haben, hinter der sonst nichts steckt”. Hat er übrigens auch, aber so ist das ja meistens mit den Leuten, die das behaupten. 😅

Eigentlich ist er immer busy, geht ihm etwas zu langsam, dann macht er es am liebsten selbst (= 100 % ich) und lässt, aus den oben genannten Gründen, nur einen extrem erlesenen Kreis von Menschen an sich heran. Aber lassen wir ihn in einem Zitat doch selbst kurz zu Wort kommen. Was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen, Nate?

Ich mag es einfach nicht, wenn Leute nicht versuchen, das Beste aus sich herauszuholen. Wir haben alle so viele Chancen im Leben, aber die meisten Menschen verbringen sie damit herumzujammern. Ständig vergleichen sie sich mit anderen, wollen irgendetwas, das sie gerade nicht haben können, und wenn es ihnen gut geht, dann fällt es ihnen oft gar nicht auf.

Ihr seht, der Typ ist absolut zielstrebig, natürlich uuunfehlbar und ja, er liebt seine Arbeit, auch wenn er da manchmal Dinge verrichten muss, die er am liebsten anderen aufhalsen würde. Noelle zum Beispiel. Denn auf die trifft er in einem völlig unerwarteten Moment und hinterlässt durch seine forsche, direkte Art, gleich zu Beginn eher keinen so guten Eindruck bei ihr. Aber hey, der Typ weiß etwas, was sie noch nicht weiß, und das könnte Noelles Leben verändern. Doch lest selbst. Hoffentlich am 17.09. 😇

Aus Asche & Nacht: Noelle Greene

Darf ich vorstellen? Noelle Greene, die Protagonistin von Aus Asche & Nacht.

Im Roman lernt der Leser Noelle an ihrem 18. Geburtstag kennen, an jenem Tag, an dem sie sich fest vornimmt nicht weiter nach einer Lösung ihres Problems zu suchen. Denn seit 10 Jahren leidet sie bereits unter schrecklichen Albträumen, gegen die es kein Mittel gibt. Versucht hat sie jedenfalls schon alles Mögliche: Sie hat sich einer Traumtherapie unterzogen, mehrere Ratgeber zum Thema gelesen, Medikamente zu sich genommen, sich Traumfänger und sonstige Mittelchen zugelegt, die angeblich helfen sollen, doch was auch immer sie unternimmt: Nichts hilft.

Natürlich muss Noelle da nicht komplett alleine durch. Ihre beste Freundin Mia weiß von ihrem Problem, und auch ihr Vater, der sich jedoch seit dem Tod von Noelles Mutter immer weiter von seiner Tochter distanziert, stand ihr anfangs noch helfend zur Seite.

Allgemein würde ich Noelle als sehr verantwortungsbewusst und entschlossen/zielstrebig beschreiben. Sie weiß, was sie will und handelt selbstständig, um ihre Ziele zu erreichen. Aber ihre Erfahrungen in den letzten zehn Jahren, haben dieser Seite einen starken Dämpfer verpasst. Die Nacht bzw. der Schlaf ist ihr größter Feind, der es immer wieder schafft, sie in die Knie und, die eigentlich selbstbewusste junge Frau, in die Rolle eines verängstigten Kindes zu zwingen.

Hinzu kommt, dass Noelle es hasst, die Zeit von anderen Menschen zu stehlen. Demnach ist sie mit der Zeit zur Einzelgängerin mutiert, die nicht an ihren Klassenkameraden interessiert ist, und, aus Angst ihre Freundin Mia mit ihren Problemen zu belasten, auch ihr gegenüber immer weniger ihr Albtraumproblem erwähnt. Doch wenn Noelle eines lernen muss, dann, dass sie ihr Problem niemals alleine aus der Welt schaffen kann.

Auf dem Pinterestboard zu Aus Asche & Nacht könnt ihr sehen, wie ich mir Noelle genau vorstelle und schon in einer Woche erfahrt ihr, wer genau dieser Nate ist, von dem ich euch immer wieder vorschwärme. 😄❤

Schattenmale: Lia & Eli

Nachdem ihr nun mehr über die Íasi und Siyí wisst, welche Kräfte die beiden Gruppen haben und wie sie damit umgehen, möchte ich euch heute meine beiden Protagonisten Lia und Eli vorstellen: Zwei junge Leute, die aus zwei verschiedenen Lagern kommen und einen Haufen Vorurteile mit sich herumschleppen.

LIA LOCKWOOD

Mein Weg stand bereits fest: Ich wünschte mir nichts sehnlicher, als in die Fußstapfen meiner Mutter zu treten und einmal die ärztliche Direktion im Krankenhaus zu übernehmen. Ich wollte nichts weiter als Menschen zu helfen, und dabei so viel Einfluss wie möglich zu haben ohne mir von einer anderen Person, und schon gar nicht von einem Siyí, hineinreden zu lassen. Das war meine oberste Priorität.

Lia ist 16 Jahre alt und kommt aus einer angesehenen Íasi Familie. Ihre Mutter ist Krankenhausdirektorin und Vorstandsvorsitzende der Krankenhausgesellschaft. Gerade die Position als Direktorin im Krankenhaus hätte Lia später auch gerne einmal inne. Deshalb eifert sie ihrer Mutter nach, hört auf jeden ihrer Ratschläge und ist fasziniert von ihrem eisernen Willen und ihrer Schlagfertigkeit.

Lia hat eine perfekte Vorstellung davon, wie sie nach außen hin wirken möchte: Elegant, gepflegt, stets korrekt, offen und freundlich, da sie es als Íasi als ihre Pflicht ansieht, anderen Menschen mit Respekt zu begegnen und um auf keinen Fall den Namen ihrer Familie in Verruf zu bringen. Leider geht ihr Temperament doch oft mit ihr durch. Gerade dann, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlt.

Im Gegensatz zu ihrem beherrschten Auftreten nach außen hin, sieht es in ihrem Inneren ganz anders aus. Dort kämpft sie mit sich selbst, ihren Vorurteilen und Ängsten und hinterfragt Dinge viel schneller, als sie es jemals offen zugeben würde. Und glaubt mir, von diesen Vorurteilen hat sie eine ganze Menge. Ganz besonders gegenüber den Siyí, bei denen sie gerne mal ihre guten Manieren vergisst.

Da ihr Vater vor zehn Jahren bei einem Einbruch im Haus der Lockwoods von einem Siyí überrumpelt und ermordet wurde, möchte Lia mit den Siyí nichts zu tun haben. Für sie besteht diese Gruppe ausschließlich aus faulen und streitsüchtigen Menschen, Mördern, Kriminellen, Leute, mit denen Sie niemals verglichen werden und schon gar nicht zusammenarbeiten möchte.
Blöd nur, dass sie vom Rat ins Lowcastle Institut geschickt wurde. Einer Schule auf der beide Gruppen, Íasi und Siyí, gleichermaßen ausgebildet werden. Ob das so eine gute Entscheidung war? 🤔

 

ELI EKWALL

Seine viel zu entspannte Art ging mir unglaublich auf die Nerven. Doch nicht nur das. Seine Haltung, sein ständiges Gerauche, das mir die Luft zum Atmen nahm, und dieses blöde, spöttische Grinsen, das er hin und wieder andeutete, versetzten mich zutiefst in Rage. Er war ein Siyí durch und durch. Nur auf Streit aus. Ein Mensch, mit dem ich niemals klarkommen würde.

Eli Ekwall ist 18 Jahre alt, ein Siyí und zu Lias großem Bedauern ihr Projektpartner im ersten Schuljahr.
Eine Leserin hat seinen Namen einmal deutsch ausgesprochen, was mich ziemlich verwundert hat. Deshalb hier der Hinweis: Sein Name, wird englisch ausgesprochen. I-lei, also.

Eli verkörpert quasi alles, was Lia nicht ausstehen kann. Er raucht, hat stark tätowierte Arme und trägt etliche Ringe an den Fingern (ja, Lia ist fürchterlich konservativ, aber sie ist lernfähig! 😅). Zudem ist er natürlich ein Siyí, und zwar der erste, zu dem sie wirklich engen Kontakt hat.

Anders, als man vielleicht vermuten könnte, ist Eli definitiv kein Bad Boy. Ja, er ist selbstbewusst und schlagfertig, oft desinteressiert und manchmal vielleicht einen Tick zu gelassen, aber wer ihn besser kennt, weiß, dass er ein sehr reflektierter, empathischer und hilfsbereiter Mensch ist.

Was Eli genau macht, wie er seine Zeit verbringt und wie es in seiner Familie aussieht, möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Das könnt ihr dann Ende Januar im Buch nachlesen. ♥

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